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Überhöhte Telefonrechnung durch ständig und ungewollten Internetzugang!

Geschrieben von Virabell Schuster am 10. Januar 2011 um 20:35 Uhr

Zur Einsparung von Telefonkosten hatte die Klägerin bei der Beklagten eine Telefon-Flaterate bestellt. Der Internetzugang wurde zeitabhängig abgerechnet. Nach der Neuanschaffung eines Routers erhöhten sich die Telefonrechungen der Klägerin erheblich. Sie verlangte erfolgreich Rückzahlung der von ihr bezahlten Gebühren. Begründung: Der TK-Vertrag als Dauerschuldverhältnis begründet besondere Fürsorgepflichten. Die offensichtliche Diskrepanz zwischen Internettarif und Nutzerverhalten hätte nahe legen müssen, dass sich die Klägerin ungewollt selbst schädigt.

LG Bonn, Urteil vom 01.06.2010, Az. 7 O 470/09

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