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Abmahnung Rechtsanwälte Auffenberg Petzold Witte für Universal Pictures wegen „Der Plan“

Geschrieben von Virabell Schuster am 21. Juli 2011 um 09:23 Uhr

Es liegt eine urheberrechtliche Abmahnung der Firma Universal Pictures International Germany GmbH vor. Die Firma Universal Pictures International Germany GmbH wird anwaltlich vertreten durch die Rechtsanwälte Auffenberg, Petzold, Witte aus Dortmund.

Gegenstand der Abmahnung ist eine angeblich im Internet begangene – strafbare – Urheberrechtsverletzung durch den unberechtigten Upload des Kinofilm „Der Plan“ über die Peer-to-Peer Netzwerke BitTorrent / E-Mule. In dem Abmahnschreiben wird aufgefordert, die Raubkopie des Films unverzüglich von dem Computer zu löschen, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und anteilige angefallene Kosten zu erstatten. Ein entsprechender Entwurf einer Unterlassungserklärung ist dem Abmahnschreiben beigefügt. Es wird angeboten, ein Vergleichsbetrag in Höhe von 450,00 EUR zur Abgeltung aller Schadensersatz- und Kostenerstattungsansprüche zu bezahlen.

Es kann nicht empfohlen werden, die der Abmahnung beigefügte Unterlassungserklärung ohne vorherige Prüfung des Sachverhaltes zu unterschreiben.

Wenn Sie auch eine Abmahnung erhalten haben, können Sie diese hier per Fax (02154/605905) oder Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Hierdurch kommt noch kein Mandatsverhältnis zustande.

Eine Antwort auf „Abmahnung Rechtsanwälte Auffenberg Petzold Witte für Universal Pictures wegen „Der Plan““

  1. Virabell Schuster sagt:

    Gefälschte Abmahnungen: Mehrere Betroffene berichten, eine urheberrechtliche Abmahnung mit folgendem Inhalt per Email erhalten zu haben.
    „Guten Tag,

    in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der [Name entfernt] an.

    Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk
    begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen
    Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um
    geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.

    Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit
    §§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.
    Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden.

    Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige
    gegen Sie erstellt.

    Aktenzeichen: 395 Js 211/60 Sta Stuttgart

    Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 123.299.132.78

    Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 13

    Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 992

    Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen
    erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.
    Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
    Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen und Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch
    unseres Mandanten aussergerichtlich zu lösen.
    Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 1808.2011 sicher und unkompliziert
    mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und
    fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
    Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: entfernt

    Nachdem Sie den Ukash oder Paysafecard* Voucher gekauft haben, schicken Sie die 16 oder 19 stellige Voucher Nummer an unsere email Adresse mit der eingabe ihrer Aktenzeichen.

    Email: entfernt!

    * alternativ konnen Sie auch mit Paysafecard zahlen
    Link: entfernt

    Geben Sie bei Ihrer Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!

    Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
    Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben(oder gleichwertiges Paysafecard Coupon), wird der Schadensersatzanspruch offiziell
    aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
    dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.

    Hochachtungsvoll, [Name entfernt]

    Es muß dringend davor gewarnt werden, die geforderten Zahlungen vorzunehmen und irgendwelche in der Email enthaltene Links anzuklicken. Der Versand derartiger Schreiben per Email ist ein gelegentlich anzutreffendes Phänomen und sollte unbeachtet bleiben.

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