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Rechnung von Expo Guide S.C. – Kostenpflichtiger Eintrag im Expo Guide

Geschrieben von Virabell Schuster am 09. September 2011 um 10:59 Uhr

Immer wieder werden Gewerbetreibende schriftlich aufgefordert, in per Post zugesandten Formularen ihre Firmendaten zu kontrollieren und zu vervollständigen. Zweck ist der Eintrag in irgendwelchen Branchenverzeichnissen im Internet. Die Einträge sind kostenpflichtig. Das ist auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich. Preis und Leistung dieser Einträge stehen selten in einem ausgewogenen Verhältnis. Auch Messeaussteller sind von derartige Kostenfallen häufig betroffen, stehen sie doch vor Beginn einer Messe unter erheblichen Zeit- und Leistungsdruck.

Zur Veranschaulichung hierfür soll ein Schreiben der Expo Guide S.C. dienen. Das Schreiben hat ein Betroffener zur Verfügung gestellt. Er erhielt es anlässlich der Internationalen Grünen Woche Berlin (aber auch jede andere Messe kann Anlass für derartige Schreiben sein). So stand auch im Absenderfeld des Schreibens: IGW Internationale Gruene Woche Berlin. Tatsächlich stammte das Schreiben nicht von dem Messeveranstalter, sondern von der Firma Expo Guide S.C. mit Sitz in Mexiko. In dem Schreiben nebst beigefügtem Formular ist der Empfänger aufgefordert worden, seine Daten zu kontrollieren und zu ergänzen. Unterhalb des Formulars stand kleingedruckt geschrieben:

„Auftrag: Wir sind mit der Veröffentlichung unserer im Formular genannten Firmendaten einverstanden und erteilen der Expo Guide S. C. den Auftrag, diese in Form einer kompletten Werbeeinschaltung (siehe umseitig) für die nächsten drei Jahre auf www.expo-guide.com zu veröffentlichen. Der Auftrag ist kostenpflichtig und unwiderruflich, wenn er nicht innerhalb der nächsten 12 Tage nach Auftragsdatum mittels eingeschriebenen Brief widerrufen wird. Hierbei gilt das Datum des Poststempels. Die dreijährige Laufzeit beginnt mit dem Datum der ersten Rechnung. Der jährliche Betrag beläuft sich auf 1271 Euro […..]. Der Auftrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, falls die schriftliche Kündigung nicht spätestens drei Monate vor Auftragende mittels eingeschriebenen Brief erfolgt [….].

Wichtiger Hinweis:

Nach hier vertretener Ansicht bestehen erhebliche Zweifel, ob ein kostenpflichtiger Vertrag über einen dreijährigen Branchenbucheintrag überhaupt zustande gekommen ist. Auch bestehen Zweifel, ob die Kostenpflicht des Vertrages wirksam einbezogen wurde. Darüber hinaus können weitere Einwände gegen die Forderung erhoben werden. Der betroffene Unternehmer sollte daher nicht vorschnell Zahlungen leisten, insbesondere auch keine reduzierten Zahlungen. Lassen Sie den gesamten Vorgang prüfen und sich ausführlich beraten.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wenn Sie auch von einer solchen Branchenbuchabzocke betroffen sind und eine Rechnung erhalten haben, können Sie diese hier per Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Sie können mich auch gerne unter der Nummer 02154/605904 für weitere Informationen anrufen. Durch dieses Telefongespräch entstehen noch keine Anwaltskosten. Aufgrund der täglichen Bearbeitung einer Vielzahl von Fällen zum Thema Branchenbuchabzocke kann ich Ihnen schnell und kompetent weiterhelfen. Ich berate und vertrete bundesweit und freue mich auf Ihren Anruf.

Lesen Sie in Zusammenhang mit Expo Guide auch folgende Beiträge:

Inversiones DGSM S. A. Legal, Costa Rica

CLBCS – C. L. Business Conflicts Solutions Management Ltd, Zypern

Credit Intelligence Kft., Hungary

K.I.B.S., Greece

54 Kommentare zu “Rechnung von Expo Guide S.C. – Kostenpflichtiger Eintrag im Expo Guide”

  1. RA Mißbach sagt:

    Verehrte Kollegin,
    wir vertreten Expo-Geschädigte.
    Sind Ihnen konkrete Entscheidungen bekannt?

    Mfg
    Mißbach

    1. Virabell Schuster sagt:

      Nein, mir sind keine bekannt. Aber wenn sonst jemand mehr weiß, kann er sich gerne melden!

    2. Mirco Clapier sagt:

      Wir vertreten einen Mandanten im Bezug auf die Expo-Guide Mexico.
      Zur Messeveranstaltung „Leipziger Buchmesse“ wurde unser Mandant im gleichen Fall angeschrieben. Auch er hatte das Formular unterzeichnet aber unwissentlich, dass er hierbei bei einer externen, nicht relevanten und nicht verwertbaren Internetdatenbank einen 3-jährigen, kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen hat.

      Selbstverständlich ist dieser Vertrag nichtig.

      Rechtliche Schritte wie „Anfechtung“ und Belehrungen nach StGB tangieren die Expo Guide nicht. Sie kontern mit rethorischen Floskeln und Standartschreiben und gehen auf keine Kündigung ein. Sie umgehen die zumal nicht rechtlich wirksame Kündigungsfrist von 12 Tagen, indem die Rechnung nach Verstreichen der Frist erst an den Beklagten rausgeht. Erst mit der Rechnung kann der tatsächliche Tatbestand festgestellt werden.
      Wir haben nun letzmalig der Expo geschrieben und die Feststellungsklage zur Unwirksamkeit des Vertrags einberufen. Diese werden wir der Expo zukommen lassen und damit die Akte schließen. Der Fall wird ebenso an die DSW weitergeleitet und Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft beantragt.

    3. Rainer Fladda sagt:

      Sehr geehrte/r Frau Herr Mißbach,

      jetzt sind 3 jahre rum. Mir ist dasselbe passiert wie vielen anderen auch damals. ich habe widersprochen gekündigt, mir wurde gesagt/geschrieben ich hätte zu spät gekündigt, obwohl die mails die ich schickte nie durchgingen. Die vielen Adressen in Europa auf dem Briefkopf der „Firma“ waren auch nie erreichbar. Jetzt habe ich ein Inkasso einer dubiosen Firma aus Slowenien (da gibt es auch eine Expo-Guide Anschrift. Haben Sie irgendwann mal wieder etwas von dieser Firma gehört??
      Mit freundlichen Gruß Rainer Fladda

  2. Michael Schetter sagt:

    Ich habe gegen eine ebensolche Rechnung Einspruch eingelegt und nun diese Mail erhalten:

    „Hiermit bestätigen wir den Erhalt Ihrer E-Mail vom 05.07.2012 und nehmen zu dessen Inhalt wie folgt Stellung:

    In Bezug auf Ihr Fax, das Sie vorab schickten und bei uns nie ankam:

    Zunächst ist anzumerken, dass kein Zweifel darüber bestehen kann, dass mit der Leistung einer Unterschrift, dort wo eine „rechtsverbindliche Unterschrift“ gefordert wird und direkt unter dem Paragraphen mit den AGB, der mit „Auftrag“ tituliert ist und neben dem Anzeigenpreis, Auftragsbedingungen wie Erfüllungsort und anzuwendendes Recht enthält, ein Vertrag abgeschlossen wird.

    Sollten Sie dieser sich tatsächlich nicht bewußt gewesen sein, mit Ihrer Unterschrift einen kostenpflichtigen Auftrag zu erteilen, so kann es auschließlich in der Tatsache begründet liegen, daß Sie weder unser Angebotsschreiben noch das Auftragsformular gelesen haben. Somit haben Sie einen eventuell entstandenen Irrtum der eigenen groben Fahrlässigkeit zuzuschreiben und Sie werden verstehen, dass wir die Verantwortung dafür nicht übernehmen können.

    Sog. Überraschende Klauseln gibt es nicht.  Im übrigen möchten wir auf die Vertragsfreiheit für Verträge zwischen juristischen Personen hinweisen. Zudem weisen wir Sie darauf hin, dass in Bezug auf die Kostenpflicht sicher nicht von einer „überraschenden“ Klausel die Rede sein kann, da sich der Hinweis der Kostenpflicht nicht nur aus dem Auftragstext ergibt, sondern auch ganz am Anfang unseres Auftragsformulars erwähnt wird:

    „Dieses Formular ist ausschließlich für Ihren korrekten Eintrag als gestaltete, kostenpflichtige Anzeige.“

    Auch auf unserem Angebotsschreiben wird klar und deutlich auf die Kostenpflichtigkeit eines etwaig zu erteilenden Auftrages hingewiesen:

    „Für eine kostenpflichtige, gestaltete Werbeeinschaltung verwenden Sie bitte das beiliegende Auftragsformular. Kostenlose Änderungen können nur online erfolgen”.

    Ihre Einschätzung unseres Preis-Leistungsverhältnisses scheint auf einem Missverständnis in Unkenntnis der Natur unseres Produkts zu beruhen. Unser Spezialverzeichnis http://www.expo-guide.com ist eine Plattform, deren Daten frei zugänglich sind und die es jedem Nutzer ermöglicht, genau das Unternehmen zu finden, das seinen gewünschten Kriterien entspricht. Die einzelnen Einträge werden den verschiedenen weltweiten Messen zugeordnet und können durch die Auswahl des jeweiligen Unternehmens bzw. durch eine messespezifische Suche aufgerufen werden. Die Anzeigen ermöglichen die Veröffentlichung von Zusatzinformationen, Bildern und Logo. Der Preis für den Eintrag im Expo-Guide ist daher adäquat. Auch „Wucher“ findet hier keine Anwendung.

    Wir gehen davon aus, dass wir Ihre Ankündigung, sich rechtliche Schritte gegen uns vorzubehalten, nicht als Nötigungsversuch bzw. Drohung verstehen sollen, behalten uns jedoch ausdrücklich das Recht vor, diese Äußerungen gegebenenfalls auch rechtlich beurteilen zu lassen.

    Wir möchten die Tatsache hervorheben, dass Falschaussagen und Fehler wie die oben genannten auftreten können, wenn man mit Hilfe von Vorlagen aus dem Internet korrespondiert, die in diesem Fall überhaupt keine Anwendung finden.

    Es kann zweifelsfrei festgestellt werden, dass ein Vertrag wirksam zustande kam und wir fordern Sie auf, die ausstehende Rechnung in den kommenden Tagen zu begleichen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kundendienst
    Expo-Guide“

    Wer kann mir raten ob und wie ich antworten soll?

    Danke im voraus!

  3. RAin Siatkowski sagt:

    Sehr verehrte Kollegen,

    auch wir vertreten Expo-Guide Geschädigte.

    Auch uns sind keinerlei Gerichtsverfahren bekannt. Allerdings besitzt die ICAA, die nun die Expo-Guide als „Schlichter“ (ich nenne es Inkassodienstleister) vertritt die Dreistigkeit, an uns vorbei unsere Mandanten anzurufen, diese am Telefon mit den horrenden Kosten eines Gerichtsverfahrens in Mexiko einzuschüchtern und auch noch über unser Büro zu verbreiten, dass wir Fehler machen und unsere Mandanten lieber die vorgeschlagene Vergleichssumme bezahlen sollen.

    Juristisch vollkommen substanzlose Vorträge verfolgen uns in dieser Angelegenheit auch immer wieder.

    Falls sich Neuigkeiten betreffend eines Gerichtsverfahrens ergeben sollten, bitten wir kollegialiter um Information!

    MfG
    Siatkowski

    1. RA Burkhard Meyer sagt:

      Hallo Frau Kollegin Siatkowski,

      auch ich vertrete ein betroffenes Unternehmen, das aktuell die gleiche Erfahrung mit der ICAA als angebliche „Schlichterin“ macht. Im Netz findet man tw. hierzu den Rat von Kollegen, man solle bei dem von ICAA angedrohten Prozess in Mexiko nun umgehend in Deutschland eine Feststellungsklage gegen Expo Guide zur Negierung eines mex. Gerichtsstands erheben. Ich halte dies nicht für notwendig und aus Kostengründen für die Mandantschaft auch für nicht vertretbar, denn eine Kostenerstattung durch die im Feststellungsprozess ggf. sicher auch unterliegende Gegenseite dürfte praktisch ausgeschlossen sein. Am Ende übersteigen wohl möglich die RA- und Prozesskosten den streitigen Forderungsbetrag…

      Mit freundlich kollegialen Grüßen

      Burkhard Meyer
      Rechtsanwalt

  4. helen hofmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin soeben in genau diese Falle getreten. Durch meinen Urlaub konnte ich nicht rechtzeitig widerrufen. Die Kosten würden mich finanziell ruinieren und ich freue mich über jeden Tip und jede Unterstützung im Fall Expo-Guide. Mit freundlichen Grüßen!

  5. Claudia Bellanti sagt:

    Sehr geehrte Anwälte,
    wir sind Veranstalter der Fränkischen Feinschmeckermesse und momentan ist von Expo Guide ein Fax an alle unsere Aussteller unterweges. Wir haben schon alle per mail gewarnt, fragen uns aber, ob wir als Veranstalter rechtliche Schritte einleiten sollten, das sich die Firma Expoguide ja als Tourist Information Iphofen ausgibt. Der Name der Messe ist nicht zu schützen, lediglich unsere Wort-Bild-Marke ist geschützt, aber die wurde nicht verwendet.
    Vielen Dank für einen kurzen Tipp.
    Claudia Bellanti
    – Messeleitung-

  6. T. Schwarz sagt:

    Expo Guide tritt offenbar seit mehreren Jahren in der beschriebenen Form in Erscheinung. Interessant wäre, ob je tatsächlich vor mexikanischen Gerichten ein Urteil erwirkt worden ist. Für Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

    MfG,

    T. Schwarz

    1. Maria Müller sagt:

      Ich bin ebenfalls auf die [xxx] Expo Guide ([xxxx] Messeverzeichnis) reingefallen. Im Alltagsstress habe ich den Katalogeintrag ausgefüllt und bin gutgläubig davon ausgegangen, dass es sich um den offiziellen, kostenlosen Eintrag einer Messe handelt. Das Kleingedruckte habe ich nicht gelesen – was ein großer Fehler war.

      Wir haben Beschwerde (per Einschreiben) eingelegt, nachdem wir die Rechnung erhalten haben. Mittlerweile haben wir eine Zahlungserinnerung, sowie eine erste Mahnung erhalten.

      Gerne wüsste ich von Ihnen, wie die ganze Sache in Ihrem Fall ausgegangen ist. Hat alles nach der dritten Mahnung bzw. nach dem gerichtlichen Angebot geendet?
      Ich danke für Ihre Ratschläge/ Erfahrungen!

      1. Bettina Kraemer sagt:

        Sehr geehrte Frau Müller,

        auch ich hatte vor drei Jahren das Expo-Guide-Formular unterschrieben. Wir haben mit Anwalts-Hilfe das Zustandekommen eines Vertrags angefochten, und danach auf nichts mehr geantwortet. Expo-Guide hat uns drei Jahre lang regelmäßig Rechnungen, Mahnungen, letzte Aufforderungen, etc. geschickt. Danach – nichts mehr. Mein Tipp: Vertrag anfechten, und dann auf nichts mehr reagieren, es sei denn, es würde ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet. Das ist aber eher unwahrscheinlich – bisher ist der Fall, soweit ich weiß, noch nie eingetreten.

        Viel Glück!

        Mit freundlichen Grüßen,

        Bettina Kraemer
        JNTO Frankfurt

  7. Caravan Rossol GmbH sagt:

    mittlerweile setzt Expo Guide eine nette Frau als „Schlichterin“ ein, die in ruhiger Weise Überzeugungsarbeit leisten will. Ich habe irgendwann aufgelegt. Expo Guide ist mittlerweile (Briefverkehr seit 2 Jahren) mit der Hälfte der Forderung zufrieden

  8. Linda M. sagt:

    Auch ich bin wohl Anfang Mai in die Falle des sog. Expo Guides getappt. Sie haben eine Messe namentlich genutz, bei der ich zur gleichen Zeit einen Stand gebucht habe. Da ich frisch umgezogen war und auf dem Formular noch an die alte Anschrift geschrieben wurde, dachte ich es wäre gut mal die neue Anschrift etc. zu übermitteln. Alles musste per Post verschickt werden. Da ich keine Kopie hatte, fiehl mir natürlich auch die 12 Tage Frist nichts auf zum Widerrufen. Nun kam gestern die Rechnung. Ich ärgere mich so und weiß noch ganz genau wie, wann und warum ich das ausgefüllt habe. Klar, bei genauem hinsehen steht da was von kostenpflichtig etc. aber die Schlagworte die ich im Eifer des Alltags gelesen habe waren: kostenlos, der Name der mit mir zusammen arbeitenden Messe und Eintrag überarbeiten… Mich ärgert vor allem, dass es solche Typen gibt und zwar reichlich. ich arbeite hart für meine Selbständigkeit und das damit verdiente Geld und die kommen sicher reichlich damit durch. Zum Mäuse melken ist das! Bin nun auch mit anwaltlicher Unterstützung dagegen vor. Kostet aber auch Geld und Nerven….

  9. Julia T. sagt:

    Hallo,

    ich bin heute fast vom stuhl gefallen als ich den Brief von dieser Firma in der Hand hielt. Anfang Mai haben wir ein Schreiben bekommen, und mein mann hat es ausgefüllt, da er dachte es geht um die Aktualisierung unserer Daten. Als wir die erste Rechnung bekommen haben, haben wir sofort da angerufen und den gesagt, dass wir das stornieren wollen :Der mann am Telefon sagte das wäre kein Problem und wir sollten das schriftlich machen.Heute kommt das 2. Schreiben wo dirn steht die Stornierung wäre zu spät eingericht worden und wir sollten den Betrag jetzt bezahlen. Denn angeblich stehen wir schon als Aussteller in dem Verzeichnis buch drin, da es schon gedruckt worden sei. Aus 100%iger Quelle wissen wir aber das wir da nicht drin stehen…

    Jetzt weiss ich nicht was wir machen sollen??Den Brief einfach ignorieren??? Kann mir jemand helfen???

    VIele Grüße

    Julia

    1. Matthias Vaerst sagt:

      Hallo,

      ich habe bereits einige Schreiben und Mahnungen der Expo Guide erhalten, da wir in 05.2012 die DRUPA in Düsseldorf als Aussteller beschucht und auch den „Messeeintrag“ aktualisiert haben!? ;-(

      Nach schriftlichem Einspruch und einigen Faxen kamen wie bei jedem Geschädigten hier, Erklärungen dass der Vertrag wirksam sei und zu zahlen wäre.

      Hierauf habe ich nun einen Rechtsanwalt die Unterlagen vorgelegt und mich darauf verständigt, KEINE REAKTION mehr zu zeigen!

      Heute kam die 2. Mahnung und ich werde auch weiterhin die Briefe nur sammeln…!

      Nach den anderen Erfahrungsberichten hier ist diese Vorgehensweise scheinbar die einzige die möglich ist, da es sich um eine Abzocke handelt…

      FRAGE:
      Ist jemand hier, der schon eine gerichtliche Zahlungsaufforderung / Mahnbescheid etc erhalten hat?

      Hat jemand schon mal geprüft, ob es Prozesse in Mexico dazu gab?!

      Bitte gerne Infos an: m.vaerst[at]profi-jet schicken!

      Danke

      LG
      M. Vaerst

  10. Eifler sagt:

    Mir ist leider das gleiche passiert, so wie vielen anderen hier!
    Nach der ersten Rechnung im Dezember 2011 habe ich sofort widerrufen. Seitdem trudeln hier regelmäßig Rechnungen, Mahnungen und Aufforderungen der Rechtsabteilung ein. Heute kam die 2. Rechnung für 2013 mit Zahlungsziel 1.2.13!
    Ich kann mir keinen Anwalt leisten. Ich werde es weiter ‚aussitzen‘ in der Hoffnung, dass die keine gerichtlichen Schritte einleiten.
    Muss ich eigentlich auch nach dieser 2. Rechnung nochmals widerrufen? Falls mir das jemand sagen kann, wäre ich dankbar.

    Schöne Grüße
    M. Eifler

    1. Matthias Vaerst sagt:

      Siehe meinen letzten kommentar..!

  11. Uwe Ni.HB sagt:

    Betrieb frisch eröffnet und auf breit gestreute Einträge bedacht um sich zu zeigen. Die Warnung for Expo-Guide kam zu spät. Mir ist es auch, wie vielen ergangen. Passiert im Messestreß, Formular ausgefüllt. Mit der 1. Rechnung „umgefallen“, ABER ich hab zerknirscht die Rechnung bezahlt und mir noch den positiven Effekt eingeredet.
    Was ich immernoch nicht realisiert hatte ist die 3-jähr. Bindung. Nun kommt die 2. Rechnung und ich bin hin und her gerissen.
    Kostspielige Anwalts- und Prozess-kosten kann ich mir nicht leisten. Übersteigen diese die Rechnungskkosten wäre Augen-zu-und-durch sinnvoller.

    Weiß jemand, wie hoch die Anwalts-Kosten sind und was meine nächsten Schritte sein sollten?

    Vielen Dank und beste Grüße!
    Uwe Ni.HB

  12. Volker F sagt:

    Als Aussteller der Messe „Nadelwelt“ in Karlsruhe haben wir das gleiche Schreiben erhalten – gleicher Wortlaut, wie oben schon angeführt. Glücklicherweise haben wir den „Antwortumschlag“ nicht mehr gefunden und den „Vertrag“ an die falsche Adresse geschickt, woher er wieder als unzustellbar zurückkam. Puh, was ein Glück! Ich wünsche allen Betroffenen gute Nerven und Geduld, das ganze auszusitzten!

  13. R. Müller sagt:

    Heute wurde ich mit einer Rechnung von Expo Guide konfrontiert.
    Expo Guide schickte mir mit einem Umschlag, worauf Stand „Messe Essen, Schneiden & Schweißen“. Danach habe ich mir nichts mehr gedacht und habe das Formular mit Datenkorrektur einfach unterschrieben und hingeschickt.
    Nun habe ich die Rechnung und werde gleich ein Fax hinschicken und meinen trickreichen Vertrag fristlos kündigen. Ich bin mal gespannt, was auf mich zukommt!!!
    Es wäre schön, wenn jemand sagen konnte, ob je ein Gerichtsverhandlung oder Mahnbescheide von den deutschen Gerichten bekommen hat

  14. peter adler sagt:

    Hallo,
    wir sind ebenfalls auf so was reinegfallen jedoch nicht von Expo Guide sondern von Event fair. Die Masche ist allerdings identisch mit der von Expo Guide sogar das Formular ist fast identisch. Event fair hat keinen Sitz in Mexico sondern in Bratislava Slowakei. Der Briefumschlag mit dem unterschriebenen „Vertrag“ wurde aber aus Oesterreich abgeschickt. Auch wir konnten leider die Kuendigungsfrist nicht einhalten weil wir beruflich unterwegs waren aber der angekommene Brief mit der Rechnung hat auch kein Datum auf dem Poststempel. Morgen werden wir da wir in Spanien sind eine Anzeige bei der Guardia Civil erstatten obs was bringt oder nicht wissen wir nicht deshalb haetten wir gerne hier von jemandem Rat. Auf unserem Formular stand dass wir die angegenen Daten welche bei der ITB Berlin aufgefuehrt sind korregieren und gegenenfalls aendern sollen und dann das Formular unterschrieben im beigefuegten Portofreien Umschlag zurueck senden sollten. Wir sind ein kleines Reisebuero auf den Kanaren und koennen uns so einen Sinnlosen Bracheneintrag gar nicht leisten. Wenn einer von den hier anwesenden Anwaelten uns helfen moechte dann ist er oder sie herzlich Willkommen.Vielleicht ist es ja auch von ihrem Interesse dass es noch eine andere Firma gibt die genau nach der gleichen Masche vorgeht. Vielen Dank

  15. César Lugo sagt:

    EXPO GUIDE kann einfach nicht existieren!!! Ich bin kein Anwalt sondern ein Betroffener. Bin aber ein Mexikaner der in Deutschland wohnt und kann in das „Forum“ zwei Sachen erzählen:
    1. EXPO-GUIDE SC präsentiert sich Mal als „S.C.“ (socidedad civil) und Mal als „S. de R.L. de C.V.“ Je nach Rechnung oder Schreiben. Das ist einfach nicht legal, auch nicht in Mexiko. Ein S.C. (Sociedad Civil) ist sowas wie ein eV. „nichtwirtschaftliche Vereine bürgerlichen Rechts“ in Deutschland und kann KEINE Geschäfte machen, weil es keine steuern Zählt.

    2. Ich habe eine Anwaltin in Mexiko telefonisch nachgefragt und sie ist der folgenden Meinung:
    a) An der „Austellerverzeichnis für Messen und (…xxx)“ steht unten der Name „EXPO GUIDE, S.C. Ave Horacio (…)“ als S.C. kann Expo-Guide kein Vertrag schliessen. Also es ist einfach nicht legal.
    b) Unter mexikanische Recht gebe es keine „Rechnung“ sondern „Facturas“ und diese sollen so bezeichnet werden und die folgende Daten erhalten: RFC/Serie/Folio de Comprobante/Número de Probación. Also auf der Rechnugn von Expo-Guide gebe es keine Serienr., Folio oder Número de aprobación, nie Mal auf Deutsch nie Mal auf Spanisch oder auf Englisch, diese Nummern sind nirgednwo zu finden und deswegen ist die Rechnung nicht legal.
    c) Die Anwältin hat versucht die RFC (steuernr.) zu überprüfen aber da die andere Daten fehelen, kann man das RFC nicht überprüfen un es davon aussgehen dass es eine „fake“ Firma ist.

    Zu gute Letzt, in Mexiko seit einige Jahren gebe es die Elektronische QR CODE auf alle „Rechnungen“ oder „Facturas“ um die Überprüfung und Bearbeitung der Rechnungen zu vereinfachen. Und nur bestimmte Drückereien dürfen Rechnungen Drücken und sie sind alle numeriert und haben alle ein QR-Code, das alles fehlt hier.

    Also, UNBEDINGT das folgende lesen und AUF KEINEN FALL BEZAHLEN!!!!
    http://www.energygrid.com/watchdog/2008/11-expoguide.html

    Wenn Sie eine Klage machen wollt, ich werde als Mexikanische Bürger sehr dankbar sein, In Mexiko gebe es eine Verbraucherschutzzentrale, die E-Mail adresse der Abteilung für Ausländische Gelegenheiten ist: extranjeros@profeco.gob.mx

    Sie können eine kurze Mail auf Englsich senden.

    Danke

    c.l.

    1. Irene Fuentes sagt:

      Hallo,
      Ich war auch Aussteller auf eine Messe, und mir ist das gleiche passiert 🙁
      Ich habe heute die Rechtsabteilung Mahnung bekommen und habe mich echt Sorgen gemacht. Da ich Spanierin bin, komme ich mit der Spanische Sprache ganz gut zu Recht und werde ich es weiter versuchen.
      Vielen Dank an alle für die Hilfe.

  16. Volker Radermacher sagt:

    Leider bin ich auch Betroffener, jedoch mit einer 1. Mahnung, eine Rechnung hierzu habe ich bisher nicht erhalten. Der Brief ist persönlich an mich gerichtet nicht an meine Firma.
    Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt einen Vertrag für Werbeeinträge unterzeichnet zu haben, schon gar nicht bei EXPOGuide. Denn ich halte von dieser Art Einträge nicht viel (keine Resonance). Auch bin ich kein Aussteller auf irgend einer Messe. Auch wenn ich von vielen Messeunternehmen angeschrieben wurde

    Sicherlich werde ich den Betrag von 1271,- € + Mahnspesen NICHT bezahlen, und ich glaube auch (noch) nicht, dass diese Forderung eingetrieben wird.
    Im Übrigen: der (Post-)Stempel oder -aufdruck auf dem Umschlag stammt aus Wien(!) mit Post.at, nichts von Mexico oder ähnliches.

    Viele Grüsse
    Volker Radermacher

  17. Betroffener sagt:

    Das ist eine Riesen Sauerei was die da machen. Bitte an alle Betroffenen: NICHT ZAHLEN und das Ganze aussitzen. Es gibt leider viel zu viele Betrüger die mit dieser Masche agieren. Diese Seite zeigt dass das Internet wirklich was sinnvolles ist! Danke für die Erfahrungsberichte.

  18. EXPO Guide ist toll ;-) sagt:

    nicht zahlen
    nicht kommunizieren

    das sind sicher die besten tipps
    aber einmal hatte ich einfach lust, den jungs zu schreiben. und dass möchte ich euch nicht vorenthalten…:
    5. „Zahlungsziel 06.03.2014“
    Da Sie am 03.07.2014 erstmalig eine RG an uns senden, würde das einem Zahlungsziel von „MINUS 119 Tagen“ entsprechen. Ihnen als Mitarbeiter der Rechtsabteilung sollte bekannt sein, dass negative Zahlungsziele logisch und rechtlich nicht möglich sind.

    Sie dürfen sich gern die Mühe machen, diese groben Patzer zu korrigieren, Sie können es aber auch lassen, was Ihrer Vorliebe für die Vermeidung von unötiger Korrespondenz ja eigentlich entgegen kommen müsste.

    Auch unsere Auffassung von Rechts- und Sachlage hat sich nicht geändert. Na toll! – Dann können wir uns ja weiter so lustige Briefe schreiben.

    Als ehrenhafter hanseatischer Kaufmann verfolge ich ihr nicht rechtskonformes Geschäftsmodell mit einer Mischung aus amüsiertem Interesse und Mitleid.

    Es ist schon interessant und aufregend, wenn man selbst einmal live dabei sein darf, wie solche Methoden denn nun wirklich funktionieren. Immerhin fordert ja nicht Irgendwer Geld von uns, sondern ein „berühmter Profi“: Man muss sein Geschäft schon beherrschen, wenn man es auf eine so große Anzahl von Listen schafft, die sich mit diesen Themenkreisen beschäftigen: „Vorsicht Falle – Warnungen“ // „aktuelle Abzockmethoden“ // „Eintragsfallen“ // „Echte Abzocke“ // „Eintrags-Betrug“ // „Raubwirtschaft.info“ u. sehr v.a.m. (eine vollständige Aufzählung würde voraussichtlich mit meiner statistisch noch zu erwartenden Restlebenszeit kollidieren).

    Wenn ich Ihnen offen darlegen würde, warum Sie sich mein Mitleid verdient haben, hätten Sie möglicherweise erstmalig in unserer Korrespondenz tatsächlich ein rechtlich belastbares Indiz für eine Klage in der Hand.
    Daher werde ich dies nicht tun.

    Stattdessen erwarte ich mit großer Spannung den nächsten Akt der tollen „Mexiko-Show“. Da Sie ja jetzt schon zum Furcht einflössenden „hochachtungsvoll“ gewechselt sind, kommt bestimmt bald die dramatische Androhung der mit Sicherheit unfassbar hohen Kosten des Gerichtsverfahrens in Mexiko. Oh, mein Gott, das wird bestimmt richtig schlimm. In weiser Voraussicht habe ich mir vorsorglich schon jetzt einen Platz in der Selbsthilfegruppe „Panikattacken & Ängste erfolgreich überwinden!“ gesichert. Hoffentlich hilft das, denn sonst würde ich die finale Deadline von nur 7 Tagen und die vielen weiteren „jetzt aber wirklich finalen“ noch kürzeren Deadlines vor Angst gar nicht überstehen.

    Aber vielleicht kommen wir ja sogar in den Genuß des vorletzten Aktes „Die Angstmacher zeigen Herz“ und Sie oder die netten Jungs von der ICAA bieten uns psychologisch einmalig geschickt tatsächlich eine Vergleichssumme an. Mensch, da haben wir dann ja noch mal richtig Glück gehabt… Danke schön schon einmal im Voraus.

    „Doch welches packende Ende wird diesem Wirtschaft-Krimi zuteil…???“
    Da Sie uns mit Ihrer naiv-plumpen Inszenierung so sehr in den Bann gezogen haben, können wir einfach nicht genug bekommen: Wir werden das Vergleichsangebot überraschend ausschlagen, weil wir so viel Warmherzigkeit und Güte einfach nicht annehmen können.

    Wir wollen mehr! Geben Sie uns schon das volle Programm: Für den dramatisch großen Nutzen Ihrer brillianten Dienstleistung sollte man die Kosten mit fetten Mahngebühren, Zusatzkosten, Spesen, Zinsen, 2. und 3. Rechnungen (die armen Inkasso-Firmen müssen schliesslich auch von irgendetwas leben) doch sicher noch signifikant steigern können. Da geht noch was.

    Aber nicht, dass Sie dann schlapp machen: Bis hierhin wäre das ja noch Kindergeburtstag. Wenn schon, denn schon: Wir wollen das gerichtliche Mahnverfahren! Und Klage! Und mehr… Bitte…!
    Wir versprechen, auch dann keine Spielverderber zu sein und weiter nicht zu zahlen, alle Einsprüche einzulegen und durch alle Instanzen mit Ihnen zu gehen.

    Glauben Sie mir: Dies ist der Beginn einer wunderbaren Brieffreundschaft, allein schon beim Gedanken daran, wie viel Freude mir diese niveauvolle Konversation auch in Zukunft bereiten wird, weitet sich mein Herz zu einem saftigen Steak.

    Wir wissen: Sie haben doch diese tollen Standardschreiben, die für 3 Jahre und mehr reichen: Wir wollen die alle haben. Das wäre echt spitze! Wir sind dabei. Wir würden uns sogar ein Extra-Faxgerät nur für Expo-Guide anschaffen. Bitte enttäuschen Sie uns nicht.

    Und:
    Wer weiss, vielleicht zahlt sich unsere Beharrlichkeit am Ende wirklich aus und wir werden berühmt: Die erste Firma weltweit, denen EXPOGUIDE nicht nur 127-fach Klagen androht, sondern die sogar echt verklagt werden würden.

    Zusammenfassend heisst das:
    Nö, wir zahlen nicht,
    wollen aber trotzdem den maximalen Spaß mit Ihnen.

    Ich weiß, eine solche Einstellung ist ethisch und moralisch echt bedenklich,
    aber es kann halt nicht jede Firma so vorbildlicher und fair sein, wie EXPOGUIDE.

    In überbordender Vorfreude
    verbleibe ich mit den allerbesten Grüßen,
    herzlichst, Ihr

    bleibt alle sauber

    🙂

    1. Maximilian sagt:

      da kann man direkt wieder Hoffnung bekommen wenn man merkt ,das man nicht alleine ist. habe nach dem Vergleichs Betrag und der 3. Mahnung nun “ Rechtsabteilung- letzte Zahlungsaufforderung“ bekommen. alle die se Briefe werden in Wien 1 abgeschickt eigentlich müssten wir alle zusamen da mal warten, wer den der abschicker ist und Ihn dann „höflich“ fragen wie es den so läuft ?
      oder was meinen Sie ??

      finde diese Seite sehr gut

      Grüße aus dem Bayerischen wald

    2. Wagner sagt:

      Haben Sie denn mittlerweile ein separates Faxgerät angeschafft? 🙂

  19. Christa Ehrlich sagt:

    Ja, mich hat es auch erwischt.
    Danke für die tollen Beiträge, es geht mir schon viel besser.

  20. EXPO Guide hat es drauf ! sagt:

    Hallo an alle Betroffene,

    ich bin schön reingefallen auf EXPO Guide wo wie viele andere auch und habe mir die Mühe gemacht denen das Leben etwas schwerer zu machen und meine Erklärung über die von Angang an bestehende Nichtigkeit des „Vertrags“ nicht nur per Einschreiben mit Rückschein nach Mexicon gesendet, sondern parallel auch ein paar Behörden informiert, die sich auch zurück gemeldet haben. Ich kann nur jedem empfehlen, die Behörden in cc zu setzen wie z.B.:
    – Procuraduria Federal del Consumidor in Mexico
    – Deutscher Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V.
    – Finanzamt
    – Landratsamt
    – Ordnungsamt
    – EU Kommission Berlin
    – ggf. Staatsanwaltschaft und BKA zur Info

    Der deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität interessiert sich sehr für solche Meldungen und wird wenn sich genug melden ggf. um EXPO Guide kümmmern. Also schreibt eure Fälle an diesen Verband.

    Ich habe mittlerweile die 2×3. Mahnung mit allerletzter Deadline und Schreibfehlern inklusive. Keine Rechnung, Mahnung falsch adressiert und witzigerweise Post aus AT Priority ohne Poststempel als Handeinwurf. Mal sehen ob die bald persönlich daheim auftauchen werden ?!

    Ich werde definitiv nichts zahlen. Nicht einen Cent. Ich werde warten bis die mich vor Gericht einladen nach Mexico oder sonst wohin. Vermutlich werden die mir sowieso schreiben bis ich unter der Erde liege, denn ich habe immer noch keine Kündigungsbestätigung erhalten obwohl ich gekündigt habe.

    Habt ihr mal die Hotline angerufen ? Würde ich auch lassen, die rufen dann ständig zurück.

    Hab jetzt ne Faxnummer extra für die Expo Typen, die nichts annimmt ;o)….

    Also toi toi toi !!!

  21. Michael Hansmann sagt:

    Hallo zusammen,

    leider bin auch ich mit meiner Firma Opfer dieser ………. geworden! Den Betrag werde ich nicht bezahlen, das steht fest.

    Meine Frage: Soll ich das erste mal antworten um den Vertrag zu widerrufen um somit quasi auf der sicheren Seite zu stehen? Oder einfach alles ignorieren? Wenn ja, reicht es wenn ich das selber mache oder muss es über einen Anwalt sein?

    Vielen Dank für die Hilfe.

  22. Andrea Neuland sagt:

    Hallo zusammen,

    die Firma treibt wieder ihr Unwesen und diesmal mit der Messe Beauty Forum München, die am 25. und 26. Oktober 2014 stattfindet. Anschreiben und Abfrage der Kontaktdaten zur Beauty Forum liegen bei. Auf dem Anschreiben steht oben „BEAUTY FORUM MUENCHEN“. Daneben steht: Messeveranstalter Health and Beauty Trade Fairs GmbH & Co. KG, Karlsruhe. Dass es sich hierbei um einen falschen Firmennamen handelt, wird es beim Vergleich mit der richtigen Anschrift von Health & Beauty Germany GmbH deutlich. Ganz unten auf der Seite steht dann die Adresse von EXPO GUIDE in Mexico. Also, alle Aussteller der Beauty Forum in München bitte nicht ausfüllen, sondern gleich zum Altpapier.

  23. smaXx sagt:

    Ich bin auch ein opfer seit ein paar Monaten, habe damals sofort per Email gekündigt und Strafanzeige erstattet. Die wurde eingestellt weil die Leute nicht ermittelt werden konnten.

    Meine brennende Frage ist, hat jemand Informationen was letzendlich passiert ist wenn man einfach alles ignoriert? Gab es jemals ein Gerichtsverfahren? Einen Anwalt würde ich nur in solch einem Fall einschalten.

  24. D sagt:

    Ich habe auch die Rechnung bekommen. Was tun ???

  25. smaXx sagt:

    Mein Anwalt sagt, nichts tun bevor tatsächlich etwas vom deutschen Gericht kommt. Die zielen darauf ab, dass einige Menschen durch zahlreiche Mahnungen oder pseudo Inkasso Briefen, den Betrag zahlen. Er meint, solange nichts vom deutschen Gericht kommt, einfach ignorieren. Und das mache ich auch. habe 3. Mahnung bereits und es ist mir egal. Einen Anwalt würde ich vorher nicht einschalten. Man findet sogar schon zahlreiche Kanzleien, die Ihre Hilfe anbieten um daran mitverdienen zu können.
    Und wie gesagt, das läuft seit Jahren mit expo guide, und es kein einziges Urteil im Netz zu finden. Also leben die tatsächlich davon, Leute einzuschüchtern um zum Zahlen zu bewegen. Bloß nichts bezahlen, abwarten und ignorieren. 😉

  26. smaXx sagt:

    Ach so, per Post oder per Email würde ich kurz vom Auftrag zurücktreten.

    Das habe ich damals auch getan, mehr braucht es nicht…

  27. Heinz Schuster sagt:

    Nicht einschüchtern lassen, nach 4 bis 5 Schreiben hin und her durch uns als RAe eines Gescädigten haben die irgendwann aufgegeben.

    Es ist halt superärgerlich: wenn wir eine neue Gesellschaft gründen, bekommen die Gründer heute im Schnitt 5 bis 6 Rechnungen von dubiosen “Registern”, wir haben allen Mandanten empfohlen, nur auf die Rechnungen zu zahlen, die wir freigeben.

  28. Monika sagt:

    Bin geschockt,ich dachte die geben endlich ruhe.
    habe lange nichts mehr gehört von den.
    Heute ein Anruf von CLB Credit Management eine Frau fragte
    Da ich ein Vertrag eingegangen bin muß ich bezahlen.
    Ich sagte ihr ich habe seid einem Jahr nichts mehr gehört u.
    mein Anwalt auch nicht.Ich hab dan einfach aufgelegt,dann kam eine
    mail ,ich sollte mich doch nochma melden die gegen Seite wäre
    vergleichsbereit.

    Was soll ich machen kann mir einer helfen????

    Bin froh das es diese Seite gibt

    Monika

  29. Tobias sagt:

    Mittlerweile wurde ich zum zweiten Mal angeschrieben. Auf den ersten Brief habe ich reagiert, indem ich eine 0,5 cm dicke Bleiplatte passend für den Rücksendeumschlag ausgeschnitten habe.
    Ab in den Briefkasten, dass wird nämlich ziemlich teuer…
    Jetzt liegt der zweite Umschlag im Postausgang, diesmal komplett mit Quarzsand gefüllt, da mir leider das Blei ausgegangen ist.

    Mal davon abgesehen, dass es sich um Abzocke handelt, sollte man sich Gedanken darüber machen machen, wie leichtfertig hier viele mit ihrer Unterschrift umgehen.

    Sorry, aber wer nicht in der Lage ist, sich überhaupt ein Schreiben durchzulesen bevor er es unterschreibt, muss halt Lehrgeld bezahlen.
    Bereits beim einfachen Überfliegen der Zeilen springt einem doch mehrfach das Wort „kostenpflichtig“ ins Auge.

    Ja, wer dann auch noch zahlt, hat wohl Geld zu verschenken…

  30. Luu sagt:

    Hallo Zusammen,

    wir haben nun die dritte Mahnung erhalten und bekommen auch noch lustige E Mails.
    Eine Dame vom Legal Department, die uns immer und immer und IMMER wieder auffordert zu zahlen.
    Meine letzte Mail an die Dame:

    Es erfüllt uns mittlerweile mit Stolz, dass ich Ihr Schreiben richtig interpretiert habe. Und ich bin unendlich dankbar für den Hinweis, dass es „für gewöhnlich (…) üblich“ sei, auf erhaltene Schreiben zu reagieren (genehmigen Sie mir bitte die Zwischenfrage: Auch auf solche Schreiben?!). Es ist eine nette Geste, wenn Sie mir Ihre geschliffenen Umgangsformen beibringen möchten. Ich weiß das zu schätzen.
    Um so mehr freue ich mich darauf, weiter an Ihrem Mahnverfahren teilzunehmen. Wenn Sie mir weiter sagen, was ich zu machen habe, wird das bestimmt ein für uns beide (ist es tatsächlich so – haben wir schon ein „wir“?) lehrreiches und angenehmes Mahnverfahren. Zumal ich fürchte, dass mein „Nö“ weiterhin Bestand hat.
    Ich schlage im Gegenzug vor, Sie eskalieren den Fall endlich zu den freundlichen „Kollegen vom Inkasso“ oder besser gleich zu einem Gericht. Ich erwarte nicht, dass Ihre Kollegen die Sachlage besser durchschauen können als Sie, ich weiß aber jetzt schon, dass sie genauso erfolglos sein werden.
    Ich werde Ihre Nachrichten künftig ignorieren und warte auf gerichtliche Post.

    Haltet die Ohren steif….es bleibt spannend!

    Luu

  31. Torsten Helmholz sagt:

    Nach der Teilnahme an der Messe „Lebensart“ im Jahr 2011 erhielt ich im Herbst ein Datenblatt mit Bezug zum Messeorganisator „Agenturhaus GmbH Lübeck,(auf dem Briefkopf) so dass es aussehen musste als wenn die Agentur Lebensart für kommenden Messen die vorhandenen Daten aktualisiert. In diese Falle bin ich ebenso getappt. Am 09.12.2011 erhielt ich dann „meine“ erste Rechnung in Höhe von 1271,00 € für einen vermeintlichen Brancheneintrag bei Expo Guide. Am 15.12.2015 widerrief ich vorsorglich schriftlich.
    Der weitere Werdegang war dann Folgender:
    13.01.2012 Erinnerung
    17.02.2012 1. Mahnung zzgl. 30,90 Mahngebühren
    16.03.2012 2. Mahnung zzgl. 50,10 Mahngebühren
    04.05.2012 Legal Department Mahnung zzgl. 85,58 Gebühr
    01.06.2012 Legal Department Letzte Zahlungsaufforderung zzgl. 104,78 Gebühr
    10.12.2012 Rechnung für das 2. Jahr (jetzt insgesamt 2542,00 € mit dem Hinweis dass der Ausgleich der ersten Rechnung unmittelbar erwartet wird
    14.01.2013 Erinnerung 2542,00 € ohne Gebühren !!!
    18.02.2013 1. Mahnung zzgl. 54,30 Gebühren
    19.03.2013 2. Mahnung zzgl. 86,04 Gebühren
    16.04.2013 3.Mahnung zzgl. 116,94 Gebühren
    07.05.2013 Legal Department Mahnung zzgl. 141,99 Gebühren
    04.06.2013 Legal Department Letzte Zahlungsaufforderung zzgl. 172,89 Gebühren
    21.07.2015 Anruf und Email von BCS Legal Office (Credit Line Solution) als Inkassobüro

    Das geht jetzt bereits 4 Jahre, mein Anwalt meint nach der Kündigung absolut nicht weiter zu reagieren. das „Inkassobüro“ bestätigte mir übrigens (vermutlich ungewollt) den Eingang meiner Kündigung vom 15.12.2011.

    Auch ich werde in Zukunft- wie bisher- alles weiter ignorieren …

    BG
    T.Helmholz

  32. Anonym aber ehrlich sagt:

    Hallo

    Nachdem ich den ersten Schreck überwunden hatte und die hilfreichen Kommentare auf dieser Seite gefunden hatte, wollte ich auch gerne über meine Erfahrungen berichten. Ich habe seit dem 28.11.2014 insgesamt 1 Fax und 6 Briefe erhalten mit den von Herrn Helmholz oben genannten Eskalationsstufen. Ich habe nur auf den ersten Brief reagiert und die Rechnung nicht akzeptiert. Danach habe ich die Briefe ignoriert. Der letzte Brief ist jetzt vom 4.3.2015 „RECHTSABTEILUNG – letzte Zahlungsaufforderung“. Lasst euch nicht veralbern

  33. hajue sagt:

    moin, amüsiere mich auch gerade mit dem … rum, deren formular kam 1 tag vor urlaub also zackzack ohne genau durchzulesen retour…

    habe mal in suchmaschine eingegeben expo-guide und betrug/ gauner/ betrüger/scam/ fraud und komme nur mit diesen paar begriffen auf ca halbe million treffer, dazu kommt noch franz. und span. mit sicher ähnlichem ergebnis. die sind also extrem aktiv und das weltweit..

    deren homepage wird offenbar ca. 20.000 mal im monat aufgerufen, da die ausser den opfern niemand kennt zeigt das wie aktiv die sind..

    habe denen den stadardtext von der seite der AUMA mit widerruf geschickt um irgendwas in händen zu haben und nun kommen briefe und mails die leider aus versehen alle in den schredder bzw die spambox rutschen, bin manchmal etwas schusselig (s.o.)..

    evtl interessant: aktuelle auskunft der dtschen botschaft auf rückfrage: E-G sind ein echtes ärgernis wg Mexikos image, anfragen an die botschaft etc usw also hat sich nun endlich die EU- vertretung in Mex eingeschaltet und offizielle beschwerde eingelegt und versucht die schließen zu lassen. hoffnung ist in einem derart korrupten land ja klein aber immerhin…

    viel glück wenn Ihr auch betroffen seid und bloß nix zahlen…

  34. Werner Fritz sagt:

    Hallo,
    auch ich bin 2011 in München auf der Dessousmesse reingefallen.Diese Firma ist eine Nervensäge. Teile euch aber kurz mit dass seit diesem Zeitpunkt bereits 3 x die letzte Zahlungsaufforderung von der Rechtsabteilung erhalten habe. Geht keine Zahlung ein geht es zum Gericht.Ichd warte immer noch auf den Gerichtsvollzieher.
    Ich habe Ruhe von dieser Firma bis Okt.In dieser Woche wurde ich angerufen. Die Telefonnr. lautet: 0035 72527 0400.
    Einen Tag später bekam ich ein Fax von einer Firma CLBCS mit Sitz in Cypern. Der Inhalt eine Zahlungsaufforderung bis 29.10.2015
    Ich rate euch alle: Durchhalten und einen einzigen Cent bezahlten.

  35. Ronald sagt:

    Very well written!
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  36. Rosalie Ziegler sagt:

    Hallo ihr Lieben, vielen Dank für Eure Berichte. Das tut mit gut, dass ich nicht alleine bin. Im März 2012 haben wir, im Vorbereitungsstreß auf die Messe, uns verleiten lassen, diesen Wisch zu unterschreiben. Erst als die Rechnung 2 Monate später kam, Küngig.frist von 12 Tagen war bereits verstrichen, sah ich das Maleur. Habe sofort bei der Messeleitung angerufen, welche mir ein Anfechtungsschreiben zusandte, welches ich sogleich mit fristloser Kündigung an die expo guide schickte. Daraufhin kamen zahlreiche Mahnungen und letzte Zahlungsaufforderungen mit und ohne Spesen und Gebühren. Habe mich gefreut, dass die Abzocker endlich Ruhe geben, bis heute (14.04.16)ein Anruf von einer Frau Christine Schöller von einem Inkassobüro aus Zypern kam. Sie forderte mich sachlich und bestimmt auf, was ich/wie zu zahlen hätten. Mir fiel erst Mal das Herz in die Hose, da ich noch nie mit Inkasso etc. zu tun hatte. Bis ich diese Seite fand und Eure tollen Berichte. Ganz lieben Dank auch an César Lugo (gut recheriert) Danke Ihr habt mir wieder Mut gemacht und deshalb bekommen die keinen Cent von mir. Liebe Grüße vom Bodensee 🙂

  37. Antje Gavilan sagt:

    Vielen Dank für die vielen Informationen, sind im Januar2011 auf die Firma reingefallen. Unsere Anwälte vom Verband hatten uns damals schon gesagt aussitzen….. jetzt nach ca. 5 Jahren kommt eine Frau von einem Inkasso-Unternehmen in IRLAND und macht ein Vergleichansgebot. Soll ich darauf reagieren, ablehnen, o.ä? Was würdet Ihr raten?

  38. Maria Müller sagt:

    Vielen Dank für die Nachrichten auf meinen vorherigen Post vom 22.01.2013.
    Uns geht es genauso, wir bekommen immer noch Post von Expo Guide – trotz schriftlichem Vertragswiederruf etc.
    (Abschluss zu einer Messe Prodex im November 2012)
    Nun bekamen wir sogar eine Email (erstmalig nicht per Post) vom Inkassebüro “Credit Intelligence Kft., 1043 Budapest Dugonics u. 11, Hungary, VAT: HU22614247″, Ansprechpartnerin Fr. Lisa Schulz, Collections Executive Officer” mit Bitte um Überweisung von 1.900€ (die Hälfte der Gesamtforderung). In Mexico haben wir 4 Jahre niemand erreicht unter der auf den Briefen angegebenen Telefonnummer ( +52 (55) 52621999) (die Anrufe landet im “Nirvana”. Wir erhielten lediglich schriftliche Rückmeldung per Post. Die Inkassomeldung/Inkassoforderung kam nun per Email an unsere info@-Emailadresse.
    Wir haben mit dieser Dame namens angeblich “Lisa Schulz” telefoniert ( östereichischer Dialekt) -auf der Website des Inkassobüros ist kein Impressum zu finden, auch sie konnte uns hierzu keine Info geben und hat immer wieder abgelenkt.

    Ich (als Schuldige für die Eintragung) bin weiterhin der Ansicht nicht zu zahlen. Mein Vorgesetzter ist aber der Meinung,dass wir bezahlen sollten-sodass endlich Ruhe ist.. 🙁

    Ich bin der Meinung Expoguide ist eine absolute “Briefkastenfirma”, die nur Täuschung und Betrug vornimmt und Mitarbeiter, die im “Messevorbereitungsalltagsstress” das Kleingedruckte nicht lesen und sich aufgrund der Messeangabe und der Klausel “Aktualisierung ihrer Daten” davon ausgehen,dass es sich um den offiziellen Ausstellerkatalog handelt, täuschen lassen.
    Das Inkassobüro mit dem Expo Guide in unserem Fall zusammen arbeitet (ich habe hier rausgefunden,dass es weitere Inkassobüros in unterschiedlichsten Ländern gibt, mit denen Expo Guide kooperiert) ist auch ein kurioses Unternehmen – die Dame am Telefon (Fr. Lisa Schulz) konnte keinen Chef der Firma nennen und konnte auch keinerlei Infos geben zum fehlenden Impressum auf der Website http://www.creditintelligenceservice.com geben.
    Die Dame vom Inkassobüro war nicht bereit uns die korrekte Telefonnummer von dem Herrn zu geben,der hinter Expo Guide steht. Allgemein wird nie ein Ansprechpartner kommuniziert, auf allen Schreiben wird nur von „Expo Guide Kundenservice“ gesprochen.

    Daher meine Frage an Sie:

    Haben Sie nach der Inkasso-Mittelung tatsächlich eine Klage von Expo Guide erhalten?
    Kam es jemals zur Gerichtsverhandlung?
    Haben Sie jemals persönlich mit dem Chef von Expo Guide sprechen könnnen? Wenn ja bitte ich um Telefonnummer des Herrn. Uns ist es bisher nicht gelungen.

    Bitte lassen Sie mich ihre Erfahrungen wissen. Ich danke Ihnen vielmals für ihre Hilfe& Unterstützung!

    Beste Grüße,
    Maria Müller

    1. Anna Accola sagt:

      Hallo,

      auch ich wurde heute von „Lisa Schulz“ von „Credit Intelligence Kft“ angerufen und anschließend erhielt ich eine Mail. Sie klang österreichisch und per Mail kam die Androhung, ich würde spätestens bis 12. August wieder angerufen. Ich hatte auch seit einem Jahr nichts mehr gehört. Ich werde ihren Anruf entgegennehmen und ihr sagen, dass ich nicht mit ihr sprechen wolle, sie mich nicht mehr anrufen soll, und dass dieses Gespräch aufgezeichnet werde. Erst wenn ich irgendwann einen Gerichtsbescheid erhalten sollte, werde ich mir anwaltliche hilfe nehmen. Aber bis dahin lege ich mir ein dickes Fell an und halte durch. Danke für eure Beiträge! Anna

  39. Dagmar Wuttge sagt:

    Liebe Frau Müller,
    heute bekam ich wieder einmal Post von dieser dubiosen Firma. Nachdem ich alles, wie mir juristisch geraten wurde, ignoriert habe, bekam ich heute eine E-Mail von dieser Lisa Schulz mit der Aufforderung, ich solle mir bis 11.08.2016 einen bei mexikanischen Gerichten zugelassenen Rechtsanwalt suchen. Seit 2012 werde ich immer wieder angeschrieben, obwohl ich gleich nach Kenntnis der Tatsachen meinen Einspruch geltend gemacht habe. Ein „Einschreiben mit Rückschein-Schein“ nach Mexiko ist mir abgezeichnet wieder zurückgeschickt worden. Ich habe in der Zwischenzeit einige dafür infrage kommenden Institutionen angeschrieben, z. B. DSW, Deutscher Schutzverband für Wirtschaftsvergehen. Ich erwäge auch eine Anzeige. Auf jedem Fall wurde mir immer wieder geraten, nicht zu reagieren.

  40. Linda M. sagt:

    Hallo zusammen,
    auch ich bin exact so rein gefallen wie Expo Guide es wohl erhoffte… Messevorbereitung und genau von der Messe den Eintrag bekommen, ausgefüllt im Stress und drin im Schlamassel. Ausser dass es mir unsagbar peinlich ist, hab mir direkt einen Anwalt gesucht der direkt ein Schreiben fertig gemacht hat und los. Seit dem bekomme ich so einmal im Jahr würde ich sagen (ausgefüllt hab ich im Mai 2013) über irgendeinen Kanal ein Anschreiben mit unterschiedlichem Inhalt. Jetzt aktuell bin ich über Recherche nach der dubiosen Inkassofirma Credit Intelligence und der Frau Petra Donnerfeld die mich von dort anschrieb auf diese Seite gekommen…
    Nun freue ich mich quasi, wenn einer oder eine von denen es wagen sollte mich anzurufen. Ich muss es mal aussprechen: UNFASSBAR das Leute damit ihr Geld verdienen und abends ruhig schlafen und womöglich noch Kinder auf dieser Erde großziehen. Ich könnte kotzen bei soviel Schamlosigkeit.
    Ich werde nicht zahlen und wenn ernsthaft Gerichte so etwas unterstützen sollten in welchem Land auch immer, dann glaube ich an nichts mehr.
    Bin gespannt was mein Anwalt zum neusten Schrieb der Firma sagt….
    Lächeln und weiter. ich zahl da nix.

    Hezrliche Grüße
    Linda

  41. Britta S. sagt:

    Hallo alle zusammen,

    auch unser GF ist 2013 auf Expo-Guide hereingefallen. Nachdem am Anfang ständig Post von denen kam, war es jetzt länger ruhig. Am 10.11.2016 bekamen wir ebenfalls einen Anruf auf Budapest. Nachdem ich die Sache unserem RA geschickt habe und dieser ein kurzes Antwortschreiben dorthin geschickt hat, wurde uns ein Vergleichsangebot zugestellt. Nachdem was ich bis jetzt hier gelesen habe, bin ich ermutigt worden, auch diesen Vergleich abzulehnen, da wir das Zustandekommen des Vertrages angefochten haben. Allen anderen Geschädigten wünschte ich Durchhaltevermögen und viel Glück.

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