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Abmahnung Daniel Sebastian für DigiRights Administration wegen „Bravo Hits Zima 2017“

Geschrieben von Virabell Schuster am 29. Januar 2017 um 15:44 Uhr

Hier finden Sie Informationen über eine urheberrechtliche Abmahnung der Firma DigiRights Administration GmbH aus Darmstadt. Die Firma DigiRights Administration GmbH wird anwaltlich vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Sebastian aus Berlin. In der Abmahnung wird vorgeworfen, über den Internetanschluss Lieder der „Bravo Hits Zima 2017” durch das Verwenden einer Internettauschbörse anderen Nutzern dieser Tauschbörse weltweit zugänglich gemacht zu haben. In der Abmahnung fordert Rechtsanwalt Daniel Sebastian auf, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und einen pauschalen Vergleichsbetrag zu bezahlen

Allgemeiner Hinweis:

Unterschreiben Sie die der Abmahnung beigefügte und vorgefertigte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung nicht ohne vorherige Prüfung der Sach- und Rechtslage. Denn die unterschriebene Erklärung ist nach derzeitiger Rechtslage zeitlich unbegrenzt gültig und stellt im Zweifel ein Schuldeingeständnis dar. Außerdem gibt es immer mehr Sachverhaltsvarianten, bei denen der abgemahnte Anschlussinhaber nur begrenzt oder gar nicht haftet. Auch die Frage, ob und in welcher Höhe ein in der Abmahnung geforderter Betrag gezahlt werden muß, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der geforderte Betrag sollte daher nicht ungeprüft überwiesen werden.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wenn Sie auch eine Abmahnung erhalten haben, können Sie diese hier per Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Hierdurch kommt noch kein Mandatsverhältnis zustande. Aufgrund der täglichen Bearbeitung einer Vielzahl von Abmahnungen aus den Bereichen des Urheberrechts und Filesharings kann ich Ihnen schnell und kompetent weiterhelfen. Ich berate und vertrete bundesweit! Rufen Sie mich an (02154/605904). Ich freue mich auf Ihren Anruf!

1 Kommentar zu “Abmahnung Daniel Sebastian für DigiRights Administration wegen „Bravo Hits Zima 2017“”

  1. Dr. Kevin de Silva (Fachjournalist by PMG europe) sagt:

    Es ist unstreitig, dass kostenpflichtige und empfangene Ware, gleich in welcher Form, auch immer geldwertig beglichen werden muß. „Brötchen vom Bäcker nebenan“ gibt es in der Regel auch nicht umsonst. Soweit so gut und richtig. Natürlich ist es auch richtig, dass Werteschaffende (u.a. Künstler & Co.) für ihre „Werke“ entsprechend vergütet werden müssen. Das es in praxi immer wieder aber auch Menschen gibt, die meinen, alles in der Welt sei „kostenfrei“, sind jene, die gern auf „Online-Tauschbörsen“ VIA Filesharing zugreifen und dort sich illegal bereichern. Das Ganze hat aber auch einen wesentlich ernsteren Handlungshintergrund. Als Erstes wäre zu erwähnen, dass die gesellschaftliche Schere zwischen „arm“ & „reich“ immer weiter auseinander klafft. Zum Zweiten die Bewerbungspraxis (in Online-, TV, Radio oder Printform bestimmter Waren/Artikel (eben auch künstlerische urheberechtlich-geschützte Werke) zunehmend aggressiver um sich greift, wohl wissend, dass die geforderten Preise kaum noch zu bezahlen sind. Also sucht man gezielt nach (eben auch illegaler!!) Ersatzmethoden, um doch noch in den begehrten Besitz zu gelangen. Und damit beginnen die meisten „Abmahndramen“ UND FÜLLEN DIE KASSEN der Abmahnanwälte und ihrer Klientel. Traurig ist es allemal, dass es derartige Fälle stets aufs Neue gibt. Manche „Filesherer“ sind allerdings auch und vor allem wegen des „Kick’s“ mit von der Partie, wohlwissend, dass ansich eine strafbewährte Handlung ausgeführt wird. Die intelligenteren unter diesen „Usern“ nutzen allerdings vorwiegend anonymisierte Möglichkeiten an ihr Begehr zu gelangen. Und dagegen sind in den meisten Fällen auch Abmahnanwälte und „Strafverfolgungsbehörden“ machtlos. Erinnert sei hier besonders an das berühmt-berüchtigte „Tor-Network“: da hilft keine Provider-Anfrage wegen einer entdeckten IP-Adresse und deren „Endnutzerdaten“. Auch private IT-Ermittlungsfirmen und deren Software stößt hier an ihre Grenzen. Bedenklich ist auch, dass es an versierter rechtlicher Aufklärungskampagnen im gesellschaftlichen Umfeld mangelt, wenn nicht gar gänzlich fehlt. Hier käme bspw. den Schulen eine größere Verantwortung zu…., nicht nur den Eltern oder Verwandten. Vielen ist nicht einmal der Unterschied zwischen „Erwerbseigentum, Besitzrecht und Nutzungsrecht“ geläufig. So z.B. wissen besonders jüngere Menschen (Jugendliche) oft den Unterschied zwischen dem Kauf (Erwerb) einer CD/DVD/BLUERAY und der gestattenten Verwendbarkeit nicht. Sie meinen, ich habe gekauft, also besitze ich und kann nun mit meiner erstandenen Ware tun und lassen was ich will, denn ich bin ja „Eigentümer“. Falsch! Man hat n u r die „Nutzungsrechte“ an der Sache erworben, nicht aber Eigentum! Demnach ist die Verleihung an Dritte zum Zwecke der weiteren Verbreitung, öffentlichen Zugängigkeitstellung usw. verboten und stellt eine Straftat gegen das URg dar. Auf digitalen Datenträgern wird auf diesen Umstand zwar in einer UMRUNDUNGSSCHRIFT bzgl. Copyrightsbedingungen hingewiesen, aber oftmals ignoriert oder übersehen. Bei allem Für und Wider muß baldigst eine neue Gesetzesinitiative durch die politische Exekutive ergriffen werden, damit das ewigliche Wirrwarr in gerichtlich unterschiedlichen Entscheidungen beendet und das juristische Chaos aufgearbeitet wird. Vor allem aber müssen die einzelnen juristischen Instanzenzüge endlich veranlasst werden, höchstrichterliche Entscheidungen zu beachten und in praxi nachzuvollziehen. Auch hier ist in 1.Linie die Politik als Gesetzgeber gefragt und angesprochen!! Weit überzogene Abmahnkosten-Verlange gehören gesetzlich verbindlich eingeschränkt. Zudem hat in jedem Fall auch weiterhin bis zur sachlichen Endaufklärung die Unschuldsvermutung für abgemahnte Betroffene zu gelten. Ebenso gehören die technisch eingesetzten Methoden zur IP Ermittlung, Quick-Speicherung wegen ihrer teilweisen Anfälligkeiten durch Fehlerverursachung auf den Prüfstand des Gesetzgebers. Nicht nur in begrenzten „Einzelfällen“ kam es durch gerichtliche Beschlüsse oder Ausurteilungen zu Fehldiagnosen in all seiner Nachwirkungsbreite für Betroffene und horrender Schadenersatzforderungen. Es besteht in der Tat ein hoher Anspruch auf Novellierung der bestehenden Gesetze und Verordungen. RECHT muß Recht bleiben und nicht nur gültig für Leute, die sich „Recht“ erkaufen können. Zumindest ist das meine Prämisse als Fachjournalist für juris.

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