Filesharing

Viele Tauschbörsen (Filesharing Netzwerke oder auch Peer-to-Peer-Netzwerke [P2P-Netzwerke]) ermöglichen es, im Internet Musik, Computerspiele, Software, Filme, Hörbücher, Fernsehserien kostenlos herunterzuladen. Die Nutzung derartiger Filesharing-Tauschbörsen ist unzulässig, wenn dort urheberrechtlich geschützte Werke ohne Zustimmung des Rechteinhabers ausgetauscht (Upload und Download) werden. Dadurch entstehen den betroffenen Unternehmen gewaltige finanzielle Verluste.

 

Wie kommt es zu dieser Urheberrechtsverletzung?

Tauschbörsen im Internet stellen Dateien durch Uploads zur Verfügung, die dann wiederum technisch bedingt per Download weiter verbreitet werden. Die Nutzer dieser Tauschbörsen bieten sich also mit Hilfe zuvor installierter Programme gegenseitig Inhalte zum Kopieren an. Zu den Programmen gehören unter anderem Anwendungen wie BitTorando“, „Vuze“ (vormals „Azureus“) und „Shareaza“, die alle nach dem selben System arbeiten („BitTorrent“-Protokoll“). Prinzipiell verhält es sich so, dass sämtlich teilnehmende Rechner miteinander verbunden sind und Daten anbieten sowie nachfragen. Durch den Austausch der Daten werden die urheberrechtlich geschützten Werke öffentlich verfügbar gemacht und damit verwertet. Eine Zustimmung hierfür liegt regelmäßig nicht vor. Daraus ergibt sich, dass der Austausch der Daten unzulässig ist.

Hohe Entdeckungsgefahr!

Die Rechteinhaber beauftragen Ermittlungsfirmen (Anti-Piracy-Firmen) mit der Überwachung der Filesharing-Systeme. Mit Hilfe eines Testdownloads ermitteln die Firmen unter anderem die IP-Adresse. Danach beantragen die Anwälte der Rechteinhaber beim Landgericht (häufig Köln oder München) einen Beschluss nach §101 Abs. 9 UrhG. Dieser gestattet dem Internetprovider des Anschlussinhabers, unter Verwendung von Verkehrsdaten Auskunft über Name und Anschrift des Nutzer der ermittelten IP-Adresse zu erteilen. Wichtig ist hier zu wissen, dass den meisten Internetnutzern von ihrem Provider eine sogenannte dynamische IP-Adresse zugeordnet wird. Dies hat zur Folge, dass die zum Zeitpunkt der Urheberrechtsverletzung ermittelte IP-Adresse nicht identisch ist mit der IP-Adresse, die dem Anschlussinhaber am Tag des Erhalts der Abmahnung zugewiesen ist.

Urheberrechtliche Abmahnung

Der Betroffene erhält aufgrund der ermittelten Daten eine urheberrechtliche Abmahnung verbunden mit der Aufforderung, eine vorgefertigte Erklärung zu unterschreiben und einen pauschalen Geldbetrag zu bezahlen. Der Abmahnung beigefügt ist häufig der vom Rechteinhaber erwirkte landgerichtliche Beschluss, welcher dem Internetprovider aufgibt, Name und Anschrift des Nutzers mitzuteilen. Auf diese Art und Weise gelangt der Rechteinhaber über die IP-Adresse an die Daten des Anschlussinhabers.

Liste und BLOG Filesharing Abmahnungen!  

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wenn Sie auch eine Abmahnung wegen Filesharing erhalten haben, können Sie diese hier per Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Hierdurch kommt noch kein Mandatsverhältnis zustande. Aufgrund der täglichen Bearbeitung einer Vielzahl von Abmahnungen aus den Bereichen des Urheberrechts und des Filesharings kann ich Ihnen schnell und kompetent weiterhelfen. Ich berate und vertrete bundesweit! Rufen Sie mich an (02154/605904). Ich freue mich auf Ihren Anruf.

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