Partnerschaftsvermittlung über Zeitungsanzeigen und Internet

Das Angebot von Partnervermittlungsbörsen im Internet nimmt kontinuierlich zu. Nach wie vor besteht jedoch auch die Möglichkeit, einen Partner über Zeitungsanzeigen zu finden. So bieten viele Agenturen seit Jahren die Vermittlung von Partnern über Zeitungsanzeigen an. So inserieren die Firmen in großen Anzeigen in lokalen Printmedien mit Portraitbildern, auf denen gut aussehenden Damen und Herren unterschiedlichen Alters abgebildet sind. In der Rubrik „Sie sucht ihn“ suchen Damen den passenden Herrn. In der Rubrik „Er sucht Sie“ ist es umgekehrt. Doch die eigentliche Bewerbung um den passenden Partner ist vor allem teuer. Was folgt ist die Antragung eines Vertragsschlusses mit erheblichen Kosten, zahlbar regelmäßig sofort in bar, durch Online-Banking vor Ort oder durch Unterzeichnung eines Überweisungsträger, welcher sodann direkt eingelöst wird. Vertragsgegenstand ist unter anderem der Vorschlag von mehreren Partnern, die der Bewerber innerhalb einer bestimmten Zeit „abrufen“ kann.

Zur rechtlichen Situation im Allgemeinen:

Regelmäßig sind Partnerschaftsvermittlungsverträge so gestaltet, dass diese aufgrund vertraglicher Vereinbarung nicht sofort/fristlos gekündigt werden können. Ein Widerruf der Verträge ist je nach Sach- und Rechtslage möglich. Jedoch wird regelmäßig vereinbart, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll. In diesem Fall kann weiter vereinbart werden, dass der Widerrufende die bis zum Zeitpunkt des Widerrufes erbrachten Dienstleistungen bezahlen muß. Unter Berücksichtigung der konkreten Sach- und Rechtslage ist daher zu prüfen, ob der Vertrag widerrufen, gekündigt, angefochten oder aus anderen Gründen aufgehoben werden kann.

PraxisTipp:

Unterschreiben Sie nie vorschnell einen Partnerschaftsvermittlungsvertrag. Lassen Sie sich nicht vor Ort unter Druck setzen. Lassen Sie sich auch nicht durch eine vermeintlich großzügige Reduzierung des Honorar zur Unterzeichnung des Vertrages veranlassen. Unterschreiben Sie insbesondere nie einen vorausgefüllten Überweisungsträger. Sollten Sie einen Überweisungsträger unterschrieben haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrer Bank auf und lassen den Überweisungsauftrag widerrufen.

Wie kann ich Ihnen helfen:

Wenn Sie in eine vergleichbare Situation geraten sind, dann nehmen Sie im Zweifel so schnell wie möglich telefonisch unsere Hilfe in Anspruch. Wir prüfen für Sie, ob Sie sich von dem Vertrag lösen können und/oder  bezahlte Beträge aufgrund Kündigung oder anderer Gründe zurück gefordert werden können. Rufen Sie uns unter der Nummer 02154/605904 an (auch am Wochenende und außerhalb der Bürozeiten) . Die Beratung und Vertretung erfolgt bundesweit. Durch das Erstgespräch entstehen noch keine Anwaltskosten.

Beiträge zum Thema Partnerschaftsvermittlungsverträge finden Sie HIER!


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