Schreiben der OLOX Finanzberatung UG über genehmigten Finanzierungsvertrag erhalten?

Aktuell hat sich hier ein Betroffener gemeldet und ein Schreiben der Firma Olox Finanzberatung UG zur Prüfung vorgelegt. Das Schreiben der OLOX Finanzberatung UG besteht aus 3 Schriftstücken. Das Anschreiben ist betitelt mit „Genehmigung in Höhe von 6.500,00 €. Beigefügt sind ein „Vertrag“ und sodann eine „Beratungsvereinbarung“. Anlass der Berichterstattung ist hier die erhebliche Verwunderung des Betroffenen über die Schriftstücke und die Frage, was es damit auf sich hat. Denn in dem Anschreiben wird dem Betroffenen die „verbindliche Zusage für Ihren genehmigten Finanzierungsvertrag“ mitgeteilt. Es müsse nur noch der beiliegende Kundenauftrag unterschrieben werden. Die zu unterschreibenden Dokumente sind dem Anschreiben beigefügt. Der zu unterschreibende „Vertrag“ hat u.a. zum Gegenstand die „Auftragserteilung zur Vermittlung eines Dienstleistungsvertrages“. In Fettgedruckt folgt die Zahl 6.500,00 €. Die zu unterschreibende „Beratungsvereinbarung“ hat zum Gegenstand „eine Beratung im Allfinanzbereich“ mit monatlichen Kosten in Höhe von 12,50 EUR (Laufzeit 1 Jahr), wobei sich die Vereinbarung um ein weiteres Jahr verlängert, wenn nicht innerhalb einer bestimmten Frist gekündigt wird.

Wichtiger Hinweis:

Im konkreten Fall ist dem Betroffenen empfohlen worden, die dem Anschreiben beigefügten Unterlagen („Vertrag“, „Beratungsvereinbarung“) auf keinen Fall zu unterschreiben. Anders als es der Betroffene geglaubt hat, wäre durch die Unterzeichnung der Unterlagen kein Kreditvertrag über ein Volumen in 6.5000,00 EUR zustande gekommen, sondern lediglich u.a. ein kostenpflichtiger Beratungsvertrag. Wenn Sie auch ein solches Schreiben erhalten und sogar unterschieben haben und in der Folgezeit eine Rechnung erhalten haben, zahlen Sie diese nicht vorschnell sondern lassen Sie den Sachverhalt durch eine rechtskundige Person prüfen. Zum Forderungseinzug in diesen Fällen lesen Sie auch diesen Beitrag.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wenn Sie auch ein solches Schreiben oder eine Zahlungsaufforderung erhalten haben, können Sie diese hier per Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Sie können mich auch gerne unter der Nummer 02154/605904 für weitere Informationen anrufen. Durch dieses Telefongespräch entstehen noch keine Anwaltskosten. Aufgrund der täglichen Bearbeitung einer Vielzahl von Fällen zum Thema Verbraucherschutz kann ich Ihnen schnell und kompetent weiterhelfen.

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