News 2011, Kategorie: Alle Newsartikel, Sonstiges

GeoCaching: der neue Freizeitspaß für Jung und Alt – ein Erfahrungsbericht!

Geschrieben von Virabell Schuster am 18. November 2011 um 15:48 Uhr

GeoCaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche oder Schnitzeljagd beschreiben. Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge z.B. Schlüsselanhänger, Werbegeschenke etc. sowie einem Logbuch und bringen dies an einem nicht so einfach zu findenden Ort. Dies kann z.B. im Wald sein, an einem Flusslauf, unter einer Brücke oder sogar auf einem Baum.

Dieses Versteck kann dann mit Hilfe von Koordinaten gefunden werden. Um an diese Koordinaten zu kommen, muss man sich erstmal Zugang zum Geocacheportal verschaffen. Geocache ist kostenlos als Normalmitglied. Wenn man besonderen Service nutzen möchte, z.B. Downloads von vollständigen Geocachedateien kann man sich als Premiummember gegen Gebühr anmelden.

Es gibt verschiedene Arten von Caches. Bei den traditionellen Caches werden einem direkt die Koordinaten gegeben und man muss nur vor Ort den Schatz suchen. Die Caches haben alle verschiedene Größen von Micro (das kann kleiner als eine Filmdose sein) bis hin zur Größe einer Hundehütte.

Dann gibt es die Multi-Caches. Bei diesen gilt es meistens viele Stationen anzulaufen und mehrere Aufgaben zu lösen aus denen sich die Koordinaten ergeben.

Die Earthcache sind hingegen Koordinaten an denen sich Naturschauplätze befinden diese können z.B. erstaunliche Gesteine sein, begehbare Höhlen, Gesteinsverwerfungen etc. Bei diesen sogenannten Earthcache hat man die Möglichkeit richtig viel Wissen mitzunehmen.

Um nur noch einen beim Namen zu nennen (denn es gibt noch einige), der Mysterie Cache. Hierbei gilt es erstmal von zu Hause aus ein Rätsel zu lösen. Die Rätsel sind so vielseitig, dass man sie gar nicht alle beschreiben kann. Von Bilderrätsel, Rebus, Hieroglyphen, Memorys, Kunsterkennung bis hin zum normalen Schwedenrätsel ist alles vertreten.

Sobald man also die Koordinaten hat, gibt man sie ins GPS-Gerät und macht sich auf die Suche. Wenn man am Zielort ist kann die Suche natürlich auch etwas dauern. Denn die Verstecke haben es manchmal in sich. So kann man sich auf der Brücke „den Wolf“ suchen weil das Ziel aber drunter ist. Zur Belohnung des Fundes kann man dann je nach Größe des Caches Gegenstände unterschiedlicher Art tauschen und trägt sich ins Logbuch ein. Die kleinen Caches bestehen meist nur aus einem Logbuch. Von zu Hause aus kann man sich dann im Geocacheportal anmelden und seinen Fund online vermerken. Hier hat man dann den Überblick wie viele man schon gefunden hat.

Als Besondere Tauschgegenstände befinden sich in manchen Caches sogenannte Travelbugs. Das sind besonders geprägte Anhänger mit einer Nummer. Diese Travelbugs können im Geocacheportal eingegeben werden und dann erfährt man die Aufgabe von diesem. Es könnte z.B. eine Aufgabe heißen „Bringe mich in den Süden“, d.h. Dieser Geocache möchte in einem neuen Geocache in südlicher Richtung versteckt werden. Wenn man dies getan hat, wird es im Internetportal wieder vermerkt. So kann man die Reise von vielen Travelbugs nachvollziehen. Viele reisen sogar weiter als man denkt z.B. in die USA, Australien etc.. Geocache ist mittlerweile weltweit bekannt.

Für alle die sonst in der Stube sitzen, aber auch für Familien mit Kleinkindern ist dies eine neue Art der Herausforderung.

Wir haben persönlich sehr viel Spaß und lernen immer etwas neues! Auch in unserer Gegend sind viele Naturschauplätze von denen ich vorher nichts wusste. Also nur keine Hemmungen und probierts einfach mal aus und schaut mal rein bei www.geocaching.com.

Übrigens zum Schauen muss man sich nicht anmelden.

Viel Spaß beim Schatz suchen und verstecken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zurück
Nach oben
Nach oben
Telefon
Anruf
E-Mail
E-Mail