Mahnung der PVZ Pressevertriebszentrale wegen Zeitschriften-Abo mit der MVR Medienvertrieb GmbH

Aktuell hat sich hier ein Betroffener gemeldet und eine Zahlungsaufforderung der PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG mit Sitz in Stockelsdorf vorgelegt. Hintergrund der Zahlungsaufforderung ist ein angeblich abgeschlossenes Abonnement über eine Zeitschriftenlieferung mit der MVR Medienvertrieb GmbH mit Sitz in München. Nach Mitteilung des Betroffenen wurde dieser angerufen. Gegenstand des Gespräches soll zunächst eine Gewinnmitteilung gewesen sein Im Verlauf des Gespräches folgte der Abschluss eines Abonnements über die Lieferung einer Zeitschrift. Erst mit Erhalt der Rechnung wurde dem Betroffenen jedoch bewußt, ganz offensichtlich einen kostenpflichtigen, mehrmonatigen und nicht gewollten Vertrag abgeschlossen zu haben. Aufgrund nicht vorliegender Unterlagen konnte der Betroffen nicht nachvollziehen, wie lange das Abonnement läuft und welche Kosten entstanden sind. Daher hat der Betroffene darum gebeten, die Hintergründe des Vertrages aufzuklären.

Wichtiger Hinweis:

Die geforderten Beträge sollten jedenfalls nicht vorschnell bezahlt werden. Es sollte zunächst geprüft werden, wie es zum Abschluss des Vertrages kam und ob dieser gegebenenfalls gekündigt oder auf andere Art und Weise aufgehoben werden kann. Wer also ebenfalls ein solches Forderungsschreiben erhalten hat, sollte den geforderten Betrag nicht vorschnell bezahlen sondern zuerst prüfen lassen, ob ein wirksamer Vertrag überhaupt zustande gekommen ist und/oder ob dieser gekündigt werden kann. Lesen Sie zum Forderungeinzug auch diese Beiträge: Rechtsanwälte Knorz und Kollegen sowie Inkasso GMI.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wenn Sie auch eine solche Zahlungsaufforderung erhalten haben, können Sie das Forderungsschreiben hier per Email (RAinSchuster@kanzlei-schuster.de) einreichen. Sie erhalten sodann eine Bewertung der Sach- und Rechtslage und eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise. Durch die Beantwortung Ihrer Anfrage entstehen noch kein Mandatsverhältnis und noch keine Anwaltskosten. Telefonische Anfragen können aus Zeitgründen nicht beantwortet werden. Aufgrund der täglichen Bearbeitung einer Vielzahl von Fällen zum Thema Verbraucherschutz und Abofallen kann ich Ihnen schnell und kompetent weiterhelfen. Die Vertretung und Beratung erfolgt bundesweit.

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11 Kommentare:

Bin auch rauf reingefallen .Habe jetzt gekündigt. Hoffe es klappt

Ich habe auch eine Rechnung von der pvz erhalten. Da ich keinen Vertrag habe, werde ich die Rechnung nicht bezahlen.Ich habe sofort Widerspruch eingelegt und eine Strafanzeige wegen Betrug angezeigt. Mal sehen was passiert?

Auch ich habe eine Rechnung erhalten.Auf meine Frage,wo der Abo-Vertrag und von wem
er abgeschlossen wurde,habe ich keine Anwort erhalten,dafür eine weitere Mahnunhg.
Ich überlege ob ich nicht Strafanzeige gemäß § 217 StgB erstatte.

Ich habe auch Widerspruch mit 14 tägiger Wirkung eingesetzt an MRV. trotzdem wurde von PVZ-Stockeldorf ein halbjähriger Betrag abgebucht.ich habe sie gewarnt das ich die Polizei informiere. Sie haben mir den Kampf angesagt und ich werde in bekämpfen. Sie haben sich mit dem falschen angelegt.

Mir ist am 21.06.2019 das Gleiche passiert. Ich wurde unter dem Vorwand, ich hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen und einen Amazon-Gutschein im Wert von 650€ gewonnen. Dieser sollte mir ebenfalls per Post zugeschickt werden.
Es handelte sich um die Firma ACC Ltd. Sti.
Ich werde Wiederspruch einlegen und das Abonnement mit sofortigen Wirkung kündigen. Falls Sie noch Tipps für mich haben, wurde ich mich freuen.

Bin rauf reingefallen.Habe jetzt gekundigt.
stella menye.am 23.10.2019,um 19:38

Ich bin auch darauf hereingfallen, hätte angeblich einen 1000 € Gutschein von Media Markt gewonnen. Um keine Steuern zahlen zu müssen, sollte man ein Abo einer Zeitschrift abschließen. Dieses habe ich sofort gekündigt. Trotzdem bekomme ich nun eine Mail von einer Kanzlei Buhrmann mit einer Kontopfändung und soll einen Betrag von 213,10 € zahlen. Zeitschriften habe ich nie erhalten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

angeblich habe ich im Juli 2019 ein Abo beim Sternverlag abgeschlossen und bereits mehrere Rechungen und auch einen MAhnbescheid eines Inkassobüros erhalten. Dieses Abo habe ich jedoch nie abgeschlossen und bisher daher auch nichts gezahlt.

Mit freundlichen Grüßen
Julia Neumann

bin auch darauf reingefallen, habe eine Bestellung ausgelöst bei der es im Nachhinein als Dankeschön eine Zeitschrift für 11 Wochen gab, die habe ich ausgewählt und habe dann alle Probeexemplare erhalten, leider bin ich dann als die Rechnung für weitere Zeitschriften (für 3 Monate) kam darauf hereingefallen und habe die Rechnung, zeitgemäß bezahlt und leider danach erst gefragt, ob die Zeitschriften nur bis zu dem in der RG angegebenen Zeitpunkt geliefert werden, da teilte man mir mit, dass ich einen Vertrag abgeschlossen hätte und dieser bis zum März 2021 laufen würde. Bei der Frage mit wem ich den Vertrag abgeschlossen habe erhielt ich keine Antwort. Genauso nach dem Widerrufsrecht, keine Antwort. Was gibt es doch für schlechte Menschen auf der Welt. Kann ich da noch etwas machen ? Die RG war vom 12.3. Die Mitteilung, dass ich ein Abo abgeschlossen hätte vom 27.3. meine Fragen daraufhin wurden nicht mehr beantwortet.

Seid März werde ich belästigt mit Zahlungsaufforderungen eines angeblichen Zeitungsabo. Als ich im Januar die Grazia(Kannte ich bis zu diesen Zeitpunkt nicht) im Briefkasten hatte,recherchierte ich wer mir diese zusandte. Sofort nahm ich Kontakt mit der PVZ auf.Doch diese sandte mir ungewollt diese Zeitung weiterhin zu die ich nicht annahm. Unzähliger Briefkontakt folgte. Nun auch von GMI, dieses Inkassounternehmen glänzt mit roter Karte ohne Absender zu verschicken. Da ich nicht für voll genommen werde beschloss ich heute Strafanzeige zu stellen. Denn ich möchte nicht wissen wieviel unschuldige Menschen auf diesen Betrug reinfallen und für ein nicht bestelltes Abo bezahlen.

bin selbst, eigene blödheit, drauf reingefallen: gewinnversprechen von 1000,- eur. habe jetzt seit 3.2020 die auto,motor,sport bis 5.2021 an der backe über pvz, die angeblich über accprint medien vermittelt wurde. werde die sache durchstehen, da ich keine schriftlichen unterlagen über das gewinnspiel habe und die zeitschrift so schlecht nicht ist. widerspruchsfristen sind eh abgelaufen